Montag, Mai 11, 2015

Selbstgemachte Lebensmittel verkaufen? Darauf solltest du achten!

selbstgemachte Marmelade verkaufen
Mit ihrem Label in aller Munde verkauft Andrea Träger selbstgemachte Köstlichkeiten, die aus regional und saisonal angebauten Früchten hergestellt werden. Im Interview erzählt sie euch, was ihr beim Verkauf von selbstgemachten Lebensmittel beachten müsst.

Wie bist du zum Verkauf von selbstgemachten Lebensmitteln gekommen?

Ich habe viele Jahre zuvor hobbymäßig für Freunde, Familie und Verwandte typische Marmelade hergestellt, bis jemand gesagt hat, ich sollte professionell einsteigen und sie zumindest nebenberuflich herstellen. Ich hatte zuerst Bedenken, habe mich dann nach Rechtlichem und den Anforderungen eines Gewerbes erkundigt. Es hat schon ein gutes halbes Jahr gedauert, bis ich mir sicher war, dass ich es machen möchte. Hauptberuflich arbeite ich in einer Kanzlei als kaufmännische Angestellte.

Was hält dich davon ab, es hauptberuflich zu machen?

Ich habe daran gedacht, aber ich bin nicht mehr so probierfreudig und die Gewerbeanmeldung war für mich schon ein großer Schritt. Das letzte Quäntchen Mut, es Vollzeit zu machen, fehlt mir doch. Außerdem bräuchte ich dazu ganz andere Räumlichkeiten und ich bin ein Mensch, der alles durchdacht und mit Hand und Fuß angehen möchte. Ich möchte nicht, dass meine Freizeit darunter leidet, sondern es soll mir noch Spaß machen.

Ist eine zusätzliche Küche für die Produktion von selbstgemachten Lebensmitteln notwendig?

In der Regel schon. Die Auflagen sind nicht zu unterschätzen und ich rate jedem sich vorab an das örtliche Ordnungsamt zu wenden. Die Anforderungen können sich sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Manchmal hat die IHK auch interessante Informationsblätter. Ohne die Abnahme durch die Stadt ist die Produktion von Lebensmitteln problematisch.
Essig In aller Munde

Welchen Zweck hast du bei der Gewerbeanmeldung angegeben?

Nachdem ich die Genehmigung hatte, habe ich überlegt, wie ich das mit der Gewerbeanmeldung mache und welche Sachen ich schwerpunktmäßig von den Produkten her aufnehme. Denn, wenn du den Gewerbeschein im Nachhinein änderst oder aufstockst, kostet es immer Geld. Da sollte vorher gut durchdacht werden, welche Produkte man mittel-und langfristig plant in die Produktpalette mit aufzunehmen. Ich habe dann alles, was ich anbiete angegeben: „Herstellung und Verkauf von Marmelade, Mousse, Sirup, Likör, Pesto, Schokolade und Pralinen, Quittenkonfekt, Fruchtkonfekt, Gebäck“, und „Herstellung und Verkauf von kunstgewerblichen Gegenständen“, z.B. Bierdeckel.

Wie und wo hast du dich über den Verkauf von Lebensmitteln informiert?

Das geht über die Stadt. Wenn du hingehst und sagst, dass du ein Gewerbe im Bereich Lebensmittel anmelden möchtest, worum es geht und welche Art von Betrieb es ist, dann wird dir mitgeteilt, was du dafür brauchst. Außerdem erhält man ein Begleitschreiben, indem aufgeführt ist, was alles benötigt wird. 

In Deutschland gibt es ja für beinahe alles eine sehr strenge Regelung, besonders für Lebensmittel. Welche Voraussetzungen musstest du erfüllen, um mit deinem Verkauf zu starten?

Grundsätzlich ist die Gewerbeanmeldung notwendig. In Verbindung mit Lebensmitteln braucht man außerdem einen Nachweis über den Umgang mit Lebensmitteln. Da muss man einen Kurs besuchen (der dauert ca. 1,5 Stunden). Ich konnte diesen bei der Stadt Erlangen machen, aber ich denke den gibt es in jeder Stadt, die sind vom Gesundheitsamt aus. Danach erhält man einen Nachweis, dass man teilgenommen hat und es wird bestätigt, dass man sozusagen zertifiziert ist. Als Drittes braucht man, gerade wenn man auf Märkte geht, eine Reisegewerbekarte. Die wird einmal im Leben ausgestellt und gilt auch ein Leben lang, sie ist also unbefristet. In dieser wird noch einmal komplett die angemeldete Tätigkeit mit aufgenommen, die im Gewerbeschein steht. Sie berechtigt deutschlandweit an Märkten, Weihnachtsmärkten oder wo auch immer man sich als Aussteller bewirbt, teilzunehmen. Die sollte man immer bei sich haben.

Andrea Träger selbstgemachter Likör

Gibt es Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel?

Es gibt die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung und es ist nach dem EU-Gesetz geregelt. Das kann man ganz einfach im Internet recherchieren. Vorne auf der Verpackung braucht man die Verkehrsbezeichnung, also um was für ein Produkt es sich handelt. Vermeiden sollte man Fantasienamen. Man sollte das darauf schreiben, was drin ist. Marmelade z.B. darf nur als solche gekennzeichnet sein, wenn sie aus Zitrusfrüchten hergestellt ist. Deswegen ist es viel einfacher, es pauschal als "Fruchtaufstrich" zu bezeichnen. Das Gleiche gilt für Gelee und Konfitüre. Die Grenzen sind da sehr verwaschen. Da ist man mit der allgemeinen Bezeichnung "Fruchtaufstrich" auch gesetzlich auf der sicheren Seite und hat alles abgedeckt. Die Mengenangabe in Grammzahl ist wichtig und der Preis.

Auf der Rückseite der Verpackung muss das Mindesthaltbarkeitsdatum stehen, allerdings nicht abgekürzt als MHD, sondern ausgeschrieben. Außerdem ist die Zutatenliste wichtig, in absteigender Reihenfolge der Menge nach muss bis ins Letzte aufgeführt werden, was enthalten ist. In meiner Erdbeermarmelade z.B. muss drin stehen: Erdbeeren, Zucker und dann muss auch mit aufgeführt sein, was auf der Zutatenliste der Gelierzuckerverpackung steht, die verwendet wird. Das sagt die Kennzeichenverordnung.

Eine Losnummer ist auch wichtig, das ist die Chargennummer. Aus einem Rezept mache ich z.B. 10-15 Gläser, diese haben dann die gleiche Losnummer und die wird im Herstellungsprotokoll notiert. Wenn ich z.B. Erdbeermarmelade herstelle, dann führe ich ein Herstellungsprotokoll, in dem Zutaten und MHD stehen. Ich schreibe auf, wo ich sie gekauft habe, was sie gekostet haben, wieviel ich von der Menge her verwendet habe und die Anzahl der hergestellten Gläser, sowie die Grammzahl pro Glas.

selbstgemachte Lebensmitteln verkaufen

Wenn du in anderen Läden bzw. Cafés verkaufst, musst du selbst schauen ob das MHD abgelaufen ist, oder machen das die Ladenbesitzer?

Das machen meistens die Ladenbesitzer, je nach Absprache eben. Aber ich weise sie auch selbst darauf hin. Marmelade ist ja sehr lange haltbar, allerdings sollte man bei speziellen Zutaten aufpassen. Bei Schokolade z.B. mache ich grundsätzlich nur ein halbes Jahr, einfach aus der Erfahrung heraus, weil sie ein leicht verderbliches Lebensmittel in der Mischung mit Marmelade ist. Bei Essig und Likören gibt es kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Wie legst du das Mindesthaltbarkeitsdatum fest?

Es sind meist Erfahrungswerte, weil ich Jahre zuvor auch schon viel ausprobiert habe und festgestellt habe, welche Lebensmittel länger oder weniger lang halten. Für das professionelle Auftreten später wusste ich dann, dass ich einfach ein kürzeres Haltbarkeitsdatum angebe. Du kannst Konservierungsstoffe mit rein packen, aber das möchte ich nicht, sondern nur die Ausgangsprodukte. Zucker ist ja auch ein natürlicher Konservierungsstoff. Ich möchte keine Zusätze oder Farbstoffe.

Entwickelst du deine Rezepte selbst oder sind es jene von der Omi?

Genau, ich habe sie von Großmüttern oder ich hole mir Inspiration von Freunden und Bekannten oder probiere selbst aus, was neu in die Produktpalette kommt. Die Bandbreite der Produkte hat sich erst nach und nach entwickelt.

Du verkaufst deine selbstgemachten Lebensmittel ja auch auf Märkten. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht?

Auf Märkten kommt es insgesamt gut an, es kann aber auch von Markt zu Markt unterschiedlich sein, je nach Zielgruppe. Auf einem Regionalmarkt, auf dem ich war, ist es im Herbst besser gelaufen als im Frühjahr. Gerade ältere Marktbesucher machen Marmeladen zu Hause lieber selbst. Der Oscar.Selbstgemacht und Sommerkiosk in Nürnberg sind sehr gut gelaufen.

Wie kalkulierst du den Preis?

Ich bin am Anfang in den Supermarkt und habe Preise verglichen und dachte dann, mein Angebot sei zu teuer. Natürlich kann man den Preis von industriell gefertigten Marmeladen nicht mit dem Preis zu dem ich sie anbiete, vergleichen. Ich habe angefangen, ein kleines Glas Marmelade für 2,50€ zu verkaufen, habe aber bald auf 3€ erhöht, weil viele Leute zu mir meinten, die Marmeladen seien zu günstig. Generell zahlen die Leute mehr. Ich biete kleinere Gläser, damit mehr Auswahl bereitsteht und damit nicht so viel übrig bleibt. Auch für Freunde zum Brunch oder zum Durchprobieren sind kleine Gläser praktischer.

Was musstest du speziell bei der Herstellung und dem Verkauf von alkoholhaltigen Likören beachten?

Grundsätzlich, wenn ich Likör ansetzte, nehme ich die beliebige Frucht, Kandiszucker, neutralen Alkohol und lasse den je nach Frucht, Intensität und Geschmack 4-8 Wochen stehen. Dann wird abgefiltert. Wichtig ist hygienisch zu arbeiten, egal, ob bei Likören, Sirup, Essig oder Marmeladen. Ich habe eine Kochmütze auf, eine Kochjacke an, es wird sehr sauber gearbeitet und die Gläser müssen sehr heiß ausgespült werden, auch wenn es neue Gläser sind. Likör verdirbt nicht, außer der Alkoholgehalt liegt unter 15 %, dann verdirbt er.


In aller Munde Andrea Träger

In aller Munde

Welche Fragen habt ihr im Zusammenhang mit dem Verkauf von selbstgemachten Lebensmitteln noch?

alle Bilder © in aller munde

23 Kommentare:

Bebi hat gesagt…

Mich würde hier interessieren, ob die einzelnen Rezepte von einem Labor mit Proben geprüft werden müssen (zertifizierung) so wie das bei handgemachter Seife gemacht werden muss?
Zumindest benötigt man ein ziemlich großes Startkapital, denn ganz so einfach wie hier beschrieben ist das nicht.Ich sage nur: deutsche Bürokratie.

Andrea Träger hat gesagt…

Hallo Bebi,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Frage, die ich gerne versuchen möchte zu beantworten.
Nach meiner Kenntnis (und auch nach Aussage der Verbraucherberater im Verbraucherschutz/Lebensmittelüberwachung), sind keine Laboruntersuchungen von einzelnen Rezepten notwendig.
Auf Märkten allerdings könnten Lebensmittelkontrolleure stichprobenartig Ware mitnehmen für eine Laboruntersuchung. Von mir wollte allerdings noch keiner Proben testen.
Ich hoffe, dass ich Ihnen ein wenig weiterhelfen konnte.

Andrea Träger hat gesagt…

für alle Interessierte habe ich recherchiert - hier findet ihr alle wichtigen Infos zur neuen LMIV:

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Flyer-Poster/Flyer-LM-Kennzeichnung.pdf?__blob=publicationFile

Anonym hat gesagt…

Hallo Andrea,

ich stelle seit letztem Jahr selbst Likör her aus selbst geernteten Früchten.
Ich spiele mit dem Gedanken den Likör zu verkaufen, da er sehr gut ankommt. Mittlerweile bin ich bei der vierten Sorte angelangt. Das Ganze ist noch ausbaufähig.
Welche Kosten kommen auf mich zu für die Gewerbeanmeldung und die Bescheinigungen ?

Vielen Dank für eine Antwort.
Eva

Anonym hat gesagt…

Hallo Andrea,
sehr interessant diese Interview. Das gleiche Thema beschäftigt mich derzeit sehr, daher hätte ich noch eine Frage. Ich habe mich bereits bei den Behörden hier informiert, da bei mir auch Pralinen, Gebäck und ggf kleine Kuchen ins Sortiment gehören würden, ist es wohl nicht so Ei Fach. mir wurde gesagt, dass es sich dabei um Meisterberufe Konditor und Bäcker handelt und das es dafür wenn überhaupt nur mit Sondergenehmigung geht. War das bei Ihnen kein Thema?
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß und Erfolg beim "brodeln"
Andrea

Andrea Träger hat gesagt…

Hallo Eva,
vielen Dank für Deine Frage, die ich so weit möglich, gerne beantworten möchte.
Folgende Kosten können entstehen (orientiert an der Stadt Erlangen/Bayern):
- Gewerbeanmeldung: 45,— (Tipp: überlege Dir gut, ob Du nur Likör verkaufen möchtest oder irgendwann vielleicht noch etwas anderes dazukommt, denn jede Änderung beim Gewerbeamt kostet Dich wieder zusätzlich Geld)
- Führungszeugnis: 13,—
- Gewerbezentralregisterauskunft: 13,—
- Gesundheitsamt: 14,— für den Nachweis gem. Infektionsschutzgesetz (kleine Schulung)
+ optional, falls Du Deinen Likör auf Märkten verkaufen möchtest, Reisegewerbekarte (am besten unbefristet): 125,—
Welche Unterlagen Du benötigst, erfährst Du am besten über die Gemeinde/Stadt/Rathaus.
Ich hoffe, Dir geholfen zu haben :-)
Viele Grüße
Andrea

Andrea Träger hat gesagt…

Hallo Andrea,
bisher habe ich weder Pralinen noch sonstiges Gebäck zum Verkauf hergestellt. Hierzu kann ich Dir leider keine Tipps geben. Tut mir leid.
Viele Grüße
Andrea

Dominique Klöck hat gesagt…

Hallo Andrea,

mich würde interessieren wie bzw. wo du deine Verpackungen herstellen lässt? Also gerade die bedruckten Teile? Verkaufst du mittlerweile zB Schokolade? Ich würde gerne in Zukunft in kleinem Umfng Schokolade verkaufen, habe aber bislan keine Idee wo und wie ich am besten die Schokoladenverpackung herstellen lassen kann.
Hast du eine Idee?

Vielen Dank und Grüße,

Dominique

Anonym hat gesagt…

Auch habe noch ein paar Punkte, die mich interessieren. Hast du die Gewerbeanmeldung mit deinem Haupt-Arbeitgeber abgesprochen bzw. absprechen müssen?? Hast du einen Steuerberater oder machst du die Erklärung selbst bzw. über einen Verein z.B. Vereinigte Lohnsteuerhilfe etc.?? Wie lange bewarst du die Chargen-Proben auf? Hat deinen Namen und das Logo eine Agentur entworfen, oder war das deine Idee/Umsetzung? Liebe Grüße, Tanja

Andrea hat gesagt…

Hallo Dominique,
da ich (noch) keine Schokolade herstelle, habe ich für Dich leider keine Idee bezgl. Verpackung.
Meine Etiketten für die Gläser/Flaschen lasse ich in einem Copyshop drucken, schneide und klebe sie von Hand.
Viele Grüße
Andrea

Andrea hat gesagt…

Hallo Tanja,
meinen Arbeitgeber habe ich selbstverständlich darüber informiert, dass ich nebenbei noch Fruchtaufstriche etc. herstellt.
So lange eine Haupttätigkeit (der Beruf) in vollem Umfang ausgeführt werden kann und nicht unter dem "Hobby" leidet und die Leistungsfähigkeit im Hauptjob gewährleistet bleibt, steht dem nichts im Wege. Aber es sollte vom Chef "abgesegnet" worden sein!
Entscheide selbst ;-)
Ich mache meine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung) fürs Finanzamt selbst.
Den Namen habe ich mir selbst ausgedacht; eine Grafikerin hat (nach meiner Ideenvorlage) das Logo entworfen und umgesetzt.
Viele Grüße
Andrea

Jorge Reyes hat gesagt…

Hallo Andrea, vielen Dank für den tollen Post.
Ich möchte auch Müsli selbst herstellen und verkaufen. Hast Du eine besondere Versicherung abgeschlossen? Produkthaftplicht oder dergleichen?

Andrea hat gesagt…

Hallo Jorge,
vielen Dank für Deine Frage.
Ich habe bisher keine sep.Versicherung abgeschlossen. Es empfiehlt sich u.U. eine Betriebshaftpflicht mit eingeschlossener Produkthaftpflicht (das solltest Du selbst entscheiden). Ich vergleiche zur Zeit die Versicherungsangebote am Markt.
Es gibt aber, glaube ich, auch Privathaftpflichtversicherungen, in denen ein Nebengewerbe bis zu einem bestimmten Jahresumsatz mitversichert gilt. Da musst Du Dich erkundigen.
Viele Grüße
Andrea

Max S. hat gesagt…

Hallo und danke für die vielen Informationen.

Ich würde gerne wissen, ob und wann man Nährwertangaben machen muss und natürlich, woher man die dann nehmen soll.

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen Andrea,

mit großem Interesse lese ich hier das Interview, das ist eine große Hilfe!
An dieser Stelle ein Lob und ein herzliches Dankeschön.

Auch ich habe noch Fragen diesbezüglich.

Ist es richtig, wenn ich Fruchtaufstriche, Gebäck und Pesto produzier, muss ich eine separate Küche haben?
Bis unter der Decke gefliest sein oder darf ich darf ich das in meiner Küche?

Liebe Grüße
Luise

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Andrea! Ab Dezember muss eine Nährwerttabelle aufs Etikett (weil ich meine Produkte zukünftig auch für Läden verkaufen möchte). Weisst Du wie ich eine erstelle?
Vielen Dank und liebe Grüße
Silvia Arany Mammel

Alexandra hat gesagt…

Hallo,
wie ermittelst du den Alkohol Gehalt bei gekochten Likören?
Viele Grüße Alexandra

Anonym hat gesagt…

mich würde interessieren was man so ungefähr dabei verdient. sagen wir ich verkaufe 4 verschieden sorten marmelade und sirup, essig und liköre. was verdiene ich ca. an eine tag auf dem markt. rentiert sich das? kann man davon als zusatzeinkommen leben?

Adrian hat gesagt…

Ein sehr interessanter Artikel. Wir überlegen uns einen kleinen Onlineshop mit selbstgemachten Produkten zu verkaufen. Das Thema "extra küche" wird bei uns allerdings zum Problem werden.
Mal schauen...der Nächste Gang geht zum Bürgermeisteramt.

Angelique Gottwald hat gesagt…

Hallo Andrea,

ich finde deinen Artikel sehr interessant! Ich habe selber einen Blog auf dem ich über Naturkosmetik und gesunde Rezepte schreibe. (http://www.freshdelight.de) Aktuell bin ich am überlegen, Produkte mit einzubinden und diese über meinen Blog zu verkaufen. Ich wollte vorerst mit Getränken starten. Allerdings weiß ich nicht, wie lange diese haltbar sind. Wie finde ich das am besten raus? Wie kann ich testen, wie lange sie haltbar sind? Muss ich das überprüfen lassen, bevor ich diese zum Verkaufen anbieten kann? Kann ich diese in meiner eigenen Küche abfüllen und dann verkaufen oder muss ich mich an einen Lohnabfüller wenden? Ich hoffe du kannst mir ein paar Tipps geben und mir evtl. weiterhelfen. ;) LG Angelique

Til hat gesagt…

Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel! Wir standen mit unserem Foodtruck ganz am Anfang vor vielen ähnlichen Herausforderungen.

Insbesondere das Thema Produktionsküche hat uns damals sehr beschäftigt, weil es klar war, dass wir nicht zuhause vorproduzieren wollen und vor allem dürfen.

Um anderen den Zugang zu professionell ausgestatteten und vom Amt abgenommenen Küchen zu erleichtern haben wir eine eigene Plattform dafür ins Leben gerufen: www.craftspace.de (vorerst in Hamburg, Berlin und Bremen aktiv). Schaut gerne mal vorbei und meldet Euch bei Fragen gerne jederzeit bei uns.

Beste Grüße und viel Erfolg mit Euren Projekten!
Til

Anonym hat gesagt…

Hallo Andrea,

auch bei mir artet ein Hobby (Chilli und deren Produkte) so langsam aus, und ich spiele mit dem Gedanken ein Kleinstgewerbe anzumelden.

Gerade im sensiblen Lebensmittelbereich kann ich mir vorstellen, daß ich gut beraten wäre, mich abzusichern. Welche Versicherungen sind denn Deiner Meinung nach unbedingt notwendig?

Und zum Thema Küche; Welche Anforderungen muß so eine Extraküche erfüllen? Oder gibt es vielleicht "Mietküchen" die man dafür in Anspruch nehmen kann?


Vielen Dank schon mal

Jochen

Harald hat gesagt…

Hallo Jochen,

schau mal im Kommentar von Til. Offensichtlich gibt es tatsächlich Möglichkeiten so etwas zu mieten: www.craftspace.de

Viele Grüße
Harald