Mittwoch, Juli 30, 2014

*Nane: Weil Liebe aus Stoff gemacht ist

Christiane Strauß - *Nane Schönes aus Stoff
Christiane Strauß ist eine der Frauen aus der DIY-Szene, die ihr Wissen gerne an Neulinge weiterträgt. So überrascht es nicht, dass sie einen eigenen Blog führt, einen Online-Stoff-Flohmarkt initiiert hat und immer mal wieder über DIY-Märkte berichtet. Bei uns erzählt sie über ihre Erfahrungen in der DIY-Szene.

Liebe Christiane, wer bist du und was machst du?

Ich bin verheiratet und Mutter eines 17-jährigen Sohnes. Zu unserem Haushalt gehören noch 2 Kater. Wir 5 leben in der Nähe von Darmstadt an der Pforte zum Odenwald. Ich bin Teilzeit in einer Zahnarztpraxis für die Abrechnung und Bürotätigkeiten zuständig. Ein schöner Ausgleich hierzu ist die kreative Tätigkeit an der Nähmaschine.

2012 hast du dein eigenes Label namens *nane-Schönes aus Stoff gegründet. Wie bist du auf die Idee gekommen?

Eigentlich habe ich immer schon gerne gebastelt, gemalt, gewerkelt und auch genäht. Dies durfte ich bereits als Kind an der Nähmaschine meiner Großtante ausprobieren. Auch im Erwachsenenalter habe ich immer mal wieder etwas für mich, meine Wohnung oder für Freunde genäht, vor allem als mein Sohn geboren wurde.

Vor ca. 7 Jahren ergab sich die Möglichkeit in meiner Heimatstadt an einem Hobbykünstlermarkt teilzunehmen. Das Ganze hat sich langsam entwickelt, auch was die Produkte betrifft, die ich dafür hergestellt habe. Insgesamt habe ich jeweils einmal im Jahr fünf Jahre nacheinander daran teilgenommen.

Genau auf diesem Markt hat mich die jetzige Besitzerin des Jungbrunnen (Groß-Umstadt), die zu diesem Zeitpunkt ihren Laden gegründet hat, angesprochen, ob ich Interesse hätte meine Produkte in ihrem Laden anzubieten. Das geht natürlich nur, wenn man ein Gewerbe angemeldet hat und so habe ich mich eigentlich relativ spontan dazu entschlossen mein Label *nane zu gründen.

Auf welche Herausforderungen bist du gestoßen, als du dich entschlossen hast nebenberuflich deine Produkte zu verkaufen?

Zuerst die ganzen Anmeldungen, die anstehen, wenn man sein Gewerbe bei der Stadtverwaltung angemeldet hat, wie z.B. beim Finanzamt, der Berufsgenossenschaft und der Industrie-und Handelskammer. Zum Glück wusste ich von Berufswegen wie man die Buchhaltung bei Kleinunternehmen führt und, dass es sich hierbei nur um die sogenannte Einnahmen-Überschuss-Rechnung handelt, die wesentlich einfacher zu führen ist als die doppelte Buchführung (vorrausgesetzt man übersteigt beim Gewinn nicht einen bestimmten Betrag).

Nachdem du dein Gewerbe angemeldet hast, wie bist du vorgegangen, um Kunden für deine Produkte zu gewinnen?

Ich habe zuerst ein Blog für mich angelegt, um Produkte von mir zu zeigen und über Kaufmöglichkeiten z.B. auf Märkten oder im Jungbrunnen zu berichten. Nach einer Weile habe ich dann einen DaWanda-Shop eröffnet und mir professionelle Layouts für Blog, Shop, Visitenkarten und Flyer machen lassen. Ich finde es sehr wichtig, dass man sich auf allen „Plattformen“ gleich präsentiert, denn der Wiedererkennungseffekt ist so gegeben (Aahhhh, das ist die mit dem Orangen Dot). Zuletzt habe ich mir dann noch eine Fanpage bei Facebook angelegt.

Christiane Strauß - Nane Erste Hilfe

Welche Vorteile bzw. Nachteile siehst du gegenüber dem stationären Handel?

Der Vorteil beim Online-Verkauf ist, dass man ein größeres, überregionales Publikum erreichen kann. Es ist meiner Meinung nach aber sehr schwierig bei DaWanda aus der Masse hervorzustechen. Das Angebot ist einfach riesengroß. Beworben werden auch oft nur die jetzt schon bekannten Shops (die es sich auch leisten können teure Werbemaßnahmen, die von DaWanda angeboten werden, zu bezahlen.)
Der große Nachteil vor allem für die Kunden ist, dass sie das Produkt nicht anfassen können. In Natura sieht ein Produkt oft noch anders (auch schöner) aus als auf Fotos.

Du verkaufst deine Produkte auf Kommission. Kannst du unseren Kreativen erklären, wie so ein Kommissiongeschäft abläuft?

Man wählt die Produkte aus, die man an den Laden geben möchte und schreibt einen Lieferschein. Auf dem Lieferschein gibt man die Anzahl,  Artikelbezeichnung und den Einzeleinkaufspreis an.
Wenn man die Ware an den Laden liefert, wird nachgezählt, ob Lieferschein und gelieferte Ware übereinstimmen. Der Kommissionszeitraum kann unterschiedlich sein. Bei mir beträgt er 3 Monate. Danach bekomme ich eine Abrechnung über die verkauften Artikel und kann hierfür eine Rechnung schreiben. Gehen Artikel an mich zurück, muss ich das auch berücksichtigen. Oft ist es so, dass nur Weniges zurückgeht und nicht-Verkauftes in den nächsten Zeitraum übernommen wird. Dann schreibe ich eine Bestandsliste anhand der Lieferscheine vom Vorquartal abzüglich der verkauften und zurückgegebenen Artikel. In vielen Läden gibt es einen schriftlichen Kommissionsvertrag, den beide Seiten vorab unterschreiben. Darin stehen dann genau die Bedingungen für das Kommissionsgeschäft.

Christiane Strauß - Nane Wärmflasche

Du hast ja nun mehr als zwei Jahre Erfahrung in der Szene. Möchtest du anderen Kreativen Tipps geben, worauf sie bei der Preisgestaltung ihrer selbstgemachten Produkte achten sollten?

Das ist der schwierigste Part, finde ich. Wenn man Zeit und Material genau berechnet, würden die Produkte oft zu teuer und man könnte sie nicht mehr verkaufen. In puncto Zeit geht es ja nicht nur darum, die Minuten oder Stunden zu berechnen, die man direkt für die Produktion benötigt, sondern auch die Materialbeschaffung, die Bewerbung der Produkte auf Blog und Facebook, die Anfertigung der Produktfotos, Buchhaltung etc.. 

Darum überschlage ich den gesamten Aufwand oft und überlege auch wieviel ich für ein bestimmtes Produkt ausgeben würde. Ich schaue, was ähnliche Produkte auf DaWanda kosten. Ich denke, manch einer, der das jetzt  liest, schlägt die Hände über dem Kopf zusammen – aber ehrlich, so ist es doch – wenn alle ein Kosmetiktäschchen für ca. 15-20 Euro verkaufen, kann ich nicht mit 40 Euro daherkommen, egal wie teuer vielleicht das Material hierfür war und wie lange ich daran gesessen habe.

Was denkst du, welche Faktoren entscheiden über den Verkauf von Selbstgemachtem im Einzelhandel? 

Qualität, Individualität, Ausgefallenheit und Besonderheit – entweder im Produkt oder auch im Material, Preise, die Präsentation im jeweiligen Geschäft und auch der „Look“ und die Lage des Geschäfts.

Was ich gut finde….

Das Bloggen…….Ein Blog bietet  die Möglichkeit kostenlos zu berichten, von sich selbst und seinen Tätigkeiten. Man kann andere Blogbetreiber mit gleichen Interessen kennen lernen, selbst wenn dies nicht immer persönlich sein kann. Ich habe immer wieder Kontakt zu sehr netten Blogger-Kolleginnen. Man kann sich hier austauschen und bekommt Hilfe – man kann eigene Erfahrungen mit Gleichgesinnten austauschen, das finde ich richtig toll! Was ich auch super finde, ist die Möglichkeit der Verlinkung von Blog-Beiträgen auf einem Blog. Diese Verlinkungsmöglichkeit hat mich auf die Idee gebracht, einen Stoff-Flohmarkt auf meinem Blog zu starten. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, klickt hier.



Christiane Strauß *Nane Schönes aus Stoff 
www.facebook.com/naneschoenesausstoff

Alle Bilder © Christiane Strauß - *nane

Du hast eine Frage an Christiane? Schreibe einen Kommentar! Du hast auch eine Geschichte zu erzählen? Dann schreibe uns über das Kontaktformular.

Mittwoch, Juli 23, 2014

Was ist ein Kommissionsgeschäft?

Kommissionsgeschäft Selbstgemachtes
Unsere Reihe "Steuern und Recht" möchten wir mit einem Thema beginnen, welches euch als Aussteller in einer Fachvermietung besonders interessiert. Es handelt sich dabei um das Kommissionsgeschäft. Viele von euch werden diesen Begriff im Zusammenhang mit einer Fachvermietung oder dem klassischen Einzelhandel schon mal gehört haben.

In diesem Artikel möchte ich euch erklären, was darunter zu verstehen ist, was ihr beachten müsst und wie ihr ein Kommissionsgeschäft erkennt.

Was versteht man unter einem Kommissionsgeschäft?

Bei einem Kommissionsgeschäft verkauft die Fachvermietung eure selbstgemachten Produkte in eigenem Namen, aber auf eure (d.h. fremde) Rechnung (§ 383 HGB).

Im Namen der Fachvermietung bedeutet dabei, dass die Fachvermietung beim Verkauf eurer selbstgemachten Produkte ihren Namen auf dem Beleg bzw. der Rechnung nennt. Der Endkunde kauft das selbstgemachte Produkt also von der Fachvermietung und wendet sich bei einem Mangel auch an sie. Hierdurch ist die Abwicklung des Verkaufs für die Fachvermietung etwas einfacher, da sie beim Ausstellen des Beleges nicht darauf achten muss, von welchem Aussteller die Waren sind.

Auf eure Rechnung bedeutet dabei, dass die Fachvermietung die selbstgemachten Produkte nicht bei euch vorher einkauft, sondern lediglich für die vereinbarte Dauer in Besitz nimmt, um sie zu verkaufen. Beim Kommissionsgeschäft legt ihr den Verkaufspreis fest, an den die Fachvermietung gebunden ist. Letztendlich geht hierdurch das Verkaufsrisiko (d.h. ob es zum Verkauf eurer selbstgemachten Produkte kommt oder nicht) auf euch über. In der Regel schließt ihr mit der Fachvermietung einen Geschäftsbesorgungsvertrag ab (§ 675 BGB), in dem die Höhe der Servicegebühr festgelegt ist, welche ihr bei erfolgreichem Verkauf eures Produkts an die Fachvermietung abführen müsst. Sollte die Fachvermietung nicht alle eurer Produkte verkaufen, werden sie nach Vertragsende wieder an euch zurückgegeben.

Sehr wahrscheinlich war fast jeder von euch schon an einem Kommissionsgeschäft beteiligt, z.B. beim Buchen einer Reise oder dem Kauf eines Gebrauchtwagens.

Informationspflichten und Abrechnung

Prinzipiell ist die Fachvermietung verpflichtet euch über den Verkauf eurer Produkte unverzüglich zu informieren (§ 384 HGB Abs. 2) und natürlich das vereinnahmte Geld an euch auszuzahlen. Bitte beachtet dabei, dass diese Pflicht durch eine entsprechende Festlegung im Vertrag ersetzt werden kann. Die Regelungen zum Kommissionsgeschäft im HGB gelten übrigens auch dann, wenn ihr nicht im Handelsregister eingetragen seit (§ 383 HGB Abs. 2).

Die Fachvermietung ist berechtigt die Servicegebühr von den Einnahmen abzuziehen (Abschn. 3.7 Abs. 1 Sätze 6 und 7 UStAE). Normalerweise solltet ihr dann auch eine Rechnung für die Fachvermietung erstellen. Einfacher ist es jedoch, wenn die Fachvermietung beim Erstellen der Abrechnung eine Gutschrift ausweist.

Wie ist das eigentlich mit der Mehrwertsteuer?

Da die Fachvermietung in ihrem Namen eure Produkte verkauft, muss sie auch eine Mehrwertsteuer ausweisen, sofern sie nicht der Kleinunternehmerregelung unterliegt. D.h., selbst wenn ihr Kleinunternehmer seid und die Fachvermietung ist es nicht, fällt beim Kommissionsgeschäft eine Mehrwertsteuer an. Diese solltet ihr bei eurer Preiskalkulation berücksichtigen.

Wir sind gerade dabei auf den Fachvermietungs-Profilen deutlicher zu kennzeichen, welche Fachvermietungen Mehrwertsteuer berechnen müssen. Solltet ihr kein Kleinunternehmer sein, spielt es keine so große Rolle mehr. Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, werde ich in einem der nächsten Artikel ein paar Rechenbeispiele zeigen.

Aber wie erkenne ich, ob die Fachvermietung auf Kommission verkauft?

Am besten könnt ihr es in euren Verträgen sehen. Wenn ihr den Kaufpreis festlegt, deutet es darauf hin, dass es sich um einen Kommissionsverkauf handelt. Des Weiteren findet ihr häufig Sätze wie "Fachvermietung XY verkauft in eigenem Namen auf Rechnung von Aussteller Z". Sicher könnt ihr sein, wenn die Fachvermietung Belege in ihrem Namen ausstellt und ihr den Verkaufspreis festgelegt habt.

Das Missverständnis mit "auf Kommission verkaufen"

Zum Schluss möchte ich noch gerne mit einem Missverständnis aufräumen. Wir erleben es häufig, dass der Begriff "auf Kommission verkaufen" als Synonym für die ausschließliche Erhebung einer Servicegebühr in einer Fachvermietung verwendet wird. Das ist aber nicht richtig.

Die Tatsache, dass eine Fachvermietung eine Servicegebühr, jedoch keine Miete erhebt, muss nicht automatisch bedeuten, dass sie in eigenem Namen und auf fremde Rechnung verkauft wie das beim Kommissionsgeschäft der Fall ist. Sie könnte ebenso in fremden Namen und auf fremde Rechnung verkaufen. Dies ist das sogenannte Agenturgeschäft. Was man darunter versteht, erläutern wir euch jedoch erst im nächsten Artikel.

Jetzt hoffe ich, dass euch der Artikel gefallen hat und ein paar Fragen geklärt werden konnten. Sollten neue Fragen aufgetaucht oder alte Fragen unbeantwortet sein, dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar über die Kommentarfunktion gleich hier unter dem Artikel.

Bitte beachten: Wir haben diese Informationen nach bestem Wissen und Gewissen, mit sorgfältiger Recherche und unter steuerlicher und rechtlicher Beratung erstellt. Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Rechts- oder Steuerberatung leisten dürfen und keine Gewähr für die hier dargestellten Informationen übernehmen.

Donnerstag, Juli 17, 2014

Julia Bayerl: Den Erfolg magnetisch anziehen

Julia Bayer Miss Magnetica Fokoladenkefke
Sind Erfolgsmomente anziehend? Wenn es nach Julia Bayerl geht auf jeden Fall! Mit ihrem Label Miss Magnetica ist die Superheldin nämlich seit drei Jahren auf steilem Erfolgskurs. Bei uns im Interview erzählt sie über ihre Erfahrungen in Fachvermietungen.

Liebe Julia, du bist auf geheimer Mission… Möchtest du uns dennoch verraten, worum es bei deinem Auftrag geht und warum dieser geheim ist? 

Das Geheimnis meiner  Mission ist: Den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich möchte sie mit meinen Produkten begeistern. Sie sollen Spaß daran haben und sich jedes Mal freuen, wenn sie es sehen oder benutzen. 

Auf den Märkten bin ich besonders nah am Kunden. Wann immer Besucher mit erwartungsvollen Gesichtern an den Stand von „Miss Magnetica“ herantreten, verspüre ich ein Kribbeln im Bauch.  Wenn die Kunden dann zufrieden in den zahlreichen Angeboten stöbern, sehe ich meine Mission als erfüllt.

Dein Label heißt Miss Magnetica – wir erahnen, dass der Name etwas  mit der Art deiner Produkte zu tun hat. Wie bist du auf den Namen gekommen und was macht deine Produkte einzigartig?

Mir war wichtig, dass der Name zu den Produkten passt bzw. erkennen lässt, worum es geht.  Als der Name gefunden war, hatte ich auch sofort das Bild dieser kleinen Superheldin im Kopf. Es sollte nicht einfach nur ein Name sein, sondern eine „Person“, die ihre Geschichten erzählt und die Menschen in ihre Welt entführt. Was meine Produkte einzigartig oder besonders macht, ist wohl die Kombination aus dem Design,  der Form, Gestaltung und Emotionalität. Neben dem Spaß-Faktor versuche ich den Produkten durch ihre Magnetkraft auch einen Nutzen oder Funktionalität zu geben. Natürlich spielt Miss Magnetica dabei eine ganz große Rolle, denn sie haucht den Produkten Leben ein und gibt ihnen ein Gesicht.

Auf welche Herausforderungen bist du gestoßen, als du dein Kleinunternehmen aufgebaut hast?

Ich hatte anfangs keine Ahnung was auf mich zukommt. Welche Anträge müssen gestellt werden, an wen kann ich mich wenden, was muss ich beachten? Das war mühsam, aber zum Glück habe ich Freunde, die mir helfen konnten. Das Internet bietet auch viel Wissenswertes. Am meisten jedoch hat mir ein Gründerseminar geholfen, durch das ich nützliche Informationen sammeln und viele nette Kontakte knüpfen konnte.

Welche Überlegungen standen am Anfang, als es darum ging Kunden für deine Produkte zu gewinnen?

Darüber hatte ich mir anfangs keine Gedanken gemacht. Ich fand meine Ideen gut, setzte sie um und wollte dann schauen, ob das anderen auch gefällt.  Ich hatte Glück :).

Miss Magnetica Julia Bayerl Vogel

Welche Erfahrungen hast du mit dem Onlineverkauf deiner Produkte und dem Verkauf in Fachvermietungen sammeln können?

Als erstes suchte ich den Weg zu Ladenbesitzern und fand ihn auch schnell. Es ist mir wichtig, persönlichen Kontakt zu den Ladenbesitzern aufzubauen und diese kennenzulernen. Auch das Umfeld, in dem die Ware ausgestellt wird. Der Vorteil in einem Ladengeschäft ist, dass es Kunden gibt, die den Laden schon kennen und besuchen. Sie können meine Ware sehen und vor allem anfassen. Es dauerte eine Weile, bis ich meinen DaWanda-Shop eröffnete. Um ehrlich zu sein, hatte ich etwas Angst, weil der Online-Verkauf eine große Herausforderung ist. Aber wenn man sich durchkämpft, schafft man auch diese Hürde und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich den Mut aufgebracht habe.

Fachvermietungen sind so individuell wie die Unikate, die darin verkauft werden. Was ist dir an einer Fachvermietung wichtig?

Es gibt große Unterschiede von Fachvermietung zu Fachvermietung. Sehr wichtig ist die Professionalität des Betreibers. Damit meine ich eine gute Organisation, korrekte Buchführung, zuverlässige Abrechnung und Abwicklung. Die Ware sollte pfleglich behandelt werden und natürlich muss man sich darauf verlassen können, dass zuverlässig überwiesen wird. Hier habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Das Sortiment sollte abwechslungsreich sein und ansprechend präsentiert werden. Wenn darauf geachtet wird, dass die Produkte nicht in direkter Konkurrenz zueinander stehen, ist das für beide Seiten sehr vorteilhaft.

Kreativ sein ist so ziemlich das Gegenteil von  rational kalkulieren. Könntest du aus deinem Erfahrungsschatz einen Tipp geben,  worauf Kreative bei der Preisgestaltung ihrer selbstgemachten Produkte achten sollten?

Tja, die Preisgestaltung ist so ein Thema für sich. Eigentlich ganz einfach, aber dann auch wieder nicht. Zu allererst möchte ich hier gerne einen ganz persönlichen Punkt ansprechen, der mich und auch viele andere Kreative sehr beschäftigt:  Kreative tendieren oft dazu, ihre Produkte unter Wert zu verkaufen. Da schließe ich mich selbst nicht aus. Wenn aus dem geliebten Hobby ein Geschäft wird, sind die meisten unsicher, was die Preisgestaltung angeht. Wie  legt man die Wertigkeit des Produkts fest? Im Internet findet man einige  hilfreiche Kalkulationshilfen, um den „richtigen“ Preis zu finden. Die wichtigsten Punkte, die jedoch bedacht werden müssen sind: Alle Ausgaben (aber auch wirklich alle, angefangen vom Flyer, der Verpackung, bis hin zu Versicherungen) zu notieren, Arbeitszeit pro Produkt berechnen, sowie eine Gewinnspanne/Marge. Diese ist sehr wichtig, damit man Rücklagen bilden kann, in neue Produkte investieren und auch Werbung schalten kann. Zusätzlich sollten Originalität und Einzigartigkeit mit einfließen. Wer ein Produkt anbietet,  das  außergewöhnlich ist, sollte diesem  Alleinstellungsmerkmal auch ein Wert zugestehen. Natürlich ist es auch ein wenig testen und ausloten. Aber grundsätzlich rate ich: Steht zu euch und euren Produkten, dann werden es auch die anderen tun. Wenn ihr ein tolles und gutes Produkt habt, verkauft es nicht unter Wert.

Julia Bayerl Miss Magnetica Magnet Welt erobern



Was denkst du, welche Faktoren entscheiden über den Verkauf von Selbstgemachtem im Einzelhandel?

Qualität,  Originalität und Liebe zum Detail. Jedenfalls zählt das für mich.

Auf deinen Magneten sind häufig besondere Sprüche zu lesen. Welcher ist dein liebster Spruch und warum?

Uj, das ist schwer zu sagen, denn ich finde sie alle gut, sonst würde ich sie nicht verkaufen :). Welcher Spruch mir am besten gefällt kommt immer ganz auf die Stimmung an. Denn je nach Laune ist einer dabei, der in dem Moment am besten passt. Der absolute Renner unter den Kronkorkenmagneten zum Thema Baby ist allerdings dieser „I make milk – what’s your superpower?“

Meine Inspiration…

kommt oft von ganz alleine. Manchmal ist es ein Geistesblitz, manchmal bringen mich Freunde, Familie oder meine lieben Kunden auf neue Ideen. Das ist toll und hoffentlich läuft das auch weiterhin so. Ich empfehle Kreativen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, an sich selbst zu glauben und durchzuhalten!


Ihr möchtet eine persönliche Frage an Julia stellen? Sie schreibt euch gerne zurück, einfach einen Kommentar hinterlassen oder uns eine E-Mail schreiben.
Alle Bilder © Julia Bayerl

Donnerstag, Juli 10, 2014

Mit Leichtigkeit Selbstgemachtes verkaufen

Interview Columbia Bakery
Wer hört nicht gerne von Erfolgsgeschichten und lässt sich inspirieren? Als ich Sandra Frick am frühen Morgen in der Columbia Bakery in Fürth antreffe, strahlt die Sonne - oder ist sie es? Wir bestellen uns zwei Kaffee und sie erzählt mir sehr unterhaltsam, wie aus ihrer Leidenschaft für das Zeichnen und den kleinen Umwegen im Leben ihr Traumjob erwuchs.

Liebe Sandra, erzähl uns etwas über dich!

Ich lebe mit meinem Mann, meiner Tochter, unserer Hündin, den zwei Goldfischen und vielen frechen Eichhörnchen im wunderschönen Fürth und arbeite bei uns daheim unterm Dach – ich liebe dabei den Blick hinaus aus dem Fenster – grün und bunt! Vor etwa drei Jahren begann ich mit den ersten Motiven für lomyli.design. Nach dem Abi belegte ich viele Kurse, übte Tag und Nacht ganz nach "learning by doing" die Techniken und kam so Schritt für Schritt mehr in die Grafik- und Illustrationswelt. Nach Agenturleben, Weiterbildungen und einem Auslandsaufenthalt von 2 Jahren als Designer in New York, vielen tollen Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben, arbeitete ich einige Zeit als Senior Art Director. Ich bemerkte aber schnell, dass eine feste Anstellung mich zu sehr einengte und entschloss mich zur Freiberuflichkeit - das „freie Denken“ wollte seinen gewünschten Raum... In dieser Zeit suchte ich auch nach einer Möglichkeit, meine Gedanken über das Leben, das große Miteinander und das eigene Selbst mehr in meine Arbeiten als Illustratorin einzubringen. Wörter wie „Leichtigkeit, Freude, Mut, Gelassenheit“ spielen in dem bunten Trubel des Lebens eine große Rolle für mich. Meine Suche brachte mich dazu, nach langjähriger eigener Yogapraxis, mich für eine Yogalehrerausbildung in Indien anzumelden. Irgendwie dachte ich mir, Yoga und Kreativität - das könnte ein Weg für mich sein… Ich weiß es noch wie heute - alles war vorbereitet und startklar, bis ich vier Wochen vor Abflug die freudige Nachricht erfuhr, dass ich mit meiner Tochter schwanger bin. Indien wurde gestrichen - die Ausbildung nicht. Ich absolvierte sie in Nürnberg. Das war eine sehr intensive Zeit und mein anfängliches Gefühl über eine Verbindung von Yoga und Kreativität hatte sich bestätigt - es ist ein guter Weg für mich … in dieser Zeit begann ich die ersten Motive und Produkte für lomyli.design zu entwerfen, u. a. - auch einen Babybody, der immer noch im Sortiment ist!

Wofür steht „lomyli“ und was stellst du unter dem Label her? 

Kurz für: “Love of my Life”. Es steht für die Liebe zum Leben und die Freude am Tun. Nicht aufhören mit Träumen, den eigenen Mut mal herausfordern und an sich glauben. Ich stelle hauptsächlich Papeterie-Produkte her, d. h. Postkarten, Schreibhefte, Spiele, Lesezeichen u.a. Viele Motive, Texte und Produkte entstehen, weil ich sie für mich oder meine Liebsten gerne hätte. So wie das Tischspiel „Stadt . Land . Nachtisch“, was aus der Not eines misslungenen Hauptganges entstand. Ich wollte meine Gäste beschäftigen, so lange ich in der Küche improvisierte...

Body Lomyli Design

Welchen Herausforderungen musstest du dich bei der Gründung von „lomyli“ stellen?

Ich habe vor allem die rechtlichen Fragen als Herausforderung empfunden. Viele gaben mir den Tipp, „lomyli“ als Marke anzumelden, damit ich mir nicht erst eine Marke aufbaue und ein Dritter diese mir evtl. klaut bzw. nachahmt. Also informierte ich mich und habe „lomyli“ als Marke eintragen lassen. Auch für die Internetseite hörte ich mich um, was ich abbilden darf, will und sollte. Dazu musste ich aber erst mal herausfinden, wo ich die nötigen Informationen finde, wem ich vertrauen kann und wie viel ich bereit bin dafür auszugeben. Schließlich wollte ich anfangs "nur" ein paar Postkarten verkaufen. Das Nachahmen bzw. Kopieren meines Stils kam dann trotzdem vor – worüber ich mich sehr geärgert habe und daraufhin schon überlegte, was ich jetzt dagegen tun kann … aber letztendlich sollte man (Frau) sich einfach geschmeichelt fühlen und weiter machen – richtig schützen kann man sich nicht davor. 

Wie hast du Kunden für deine selbstgemachten Produkte gewinnen können?

Als ich meine erste Postkartenserie fertig gestellt hatte, stellte ich mir die Frage, wie ich diese nun verkaufen kann. Mir war die Fachmarie in Nürnberg sehr bekannt, fand den Laden schon immer toll und somit zeigte ich die Serie dort als erstes und bekam ein Plätzchen im Postkartenständer. Aufregend war das! Wenige Zeit später kam ich mit einem Verlagsinhaber in Kontakt, der einige meiner Postkarten-Motive gesehen hatte und Gefallen an ihnen fand. Sie haben einige von meinen Motiven bei sich aufgenommen, sodass viele meiner Postkarten nun auch in Buchhandlungen in ganz Deutschland und auch in der Schweiz zu finden sind. Dann habe ich im Internet angefangen nach weiteren Fachvermietungen zu suchen, was gar nicht so einfach war. Kreativbühne gab es damals noch nicht. Online fand ich z. B. die Fachfrau in Berlin, bin aber dann auch in Städte gefahren, von denen ich hörte, dass es dort so etwas geben könnte.

Sandra Frick Postkarte

Wie berechnest du deinen Preis für deine Papeterie-Produkte? 

Seit ich lomyli.design gegründet habe, lebe ich mit dafür und davon. Ich kalkuliere – soweit es geht - alle Kosten bei der Preisgestaltung mit ein. D. h. wie viel kostet mich die Produktion, wie viel Zeit benötige ich für die Ausführung der Idee. Die Zeit für die Ideenfindung an sich rechne ich nicht mit ein. Das kann sehr unterschiedlich sein. Von der Blitzidee bis hin zum länger brodelnden Gedanken im Kopf … Dann kommen Miete und Servicegebühr in den Fachvermietungen dazu, sodass ich mir ausrechne, wie oft ich z. B. eine Postkarte verkaufen müsste, um einen Gewinn zu erzielen. Dazu möchte ich unbedingt sagen, dass ich es ganz traurig finde, wenn Kreative ihre Produkte unter Wert verkaufen. Es steckt so viel Kreativität, Liebe und Zeit darin, dass es wirklich weh tut, manchmal so geringe Preise dafür zu sehen.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Verkauf von deinen Produkten auf Kreativmärkten gemacht?

Ich glaube, dass viele Besucher bereit sind, auf Kreativmärkten den angegebenen Preis zu bezahlen. Es kann daran liegen, dass sie direkt vor Augen haben, dass der Verkäufer eine Standmiete bezahlen muss und den ganzen Tag dort selbst mit dabei steht. Bei Fachvermietungen habe ich das Gefühl, dass dieses Verständnis noch nicht ganz bei allen Kunden vorhanden ist.

Wie beurteilst du das Konzept der Fachvermietungen? 

Ich finde es sehr gut, dass es Fachvermietungen gibt. Es gibt mir die Möglichkeit, Erfahrungen mit einem geringen Risiko zu sammeln, Feedback zu erhalten und natürlich auch einen Antrieb zum Weitermachen. Und - Fachvermietungen können ein Sprungbrett sein. Gleichzeitig merke ich aber auch: Es muss schon passen! Es gibt manche Fachvermietungen, die sehr teuer sind. Bei diesen ist die Miete für eine bestimmte Fläche schon sehr hoch und dann kommt noch eine hohe Servicegebühr hinzu. Hier muss jeder für sich und seine Produkte schauen, welche Konditionen am besten passen.

Sandra Frick Lomyli

Welche Faktoren entscheiden deiner Meinung nach über den erfolgreichen Verkauf von Selbstgemachten? 

Meiner Meinung nach ist wichtig:

  • Wie werden die Produkte präsentiert? 
  • Wie sieht das Fach aus? 
  • Wie schön ist der Laden? 
  • Wie freundlich ist das Personal? 
  • Wie wird Werbung (Facebook, etc.) für den Laden und den Designer gemacht? 
  • Wie gut kann das Personal Fragen zum Designer und dessen Produkte beantworten? 
  • Gibt es auch eine Schaufensterplatzierung?

Welches Konzept in Fachvermietungen favorisierst du für deine Produkte: reine Miete, reine Servicegebühr oder beides? 

Nur Miete finde ich schön. Ich finde es fair, wenn der Designer zu 100% den Verkaufserlös erhält. Zudem wäre es für den Designer auch viel einfacher die Übersicht zu behalten. Denn dadurch, dass die Fachvermietungen unterschiedlich hohe Servicegebühren haben, ist man sich am Ende des Monats häufig nicht sicher, ob man insgesamt mit einem Gewinn abschließt oder nicht.

Postkarte Lomyli Design

Was planst du für die Zukunft? 

Weitere „Mutproben“ mir entlocken und schaun, was dann passiert. Meine letzte Mutprobe z. B. – alleine mit meiner Tochter durch Thailand zu reisen – hat mir wieder gezeigt, wie wundervoll schön die Welt ist und wie unglaublich liebenswert viele Ihrer Bewohner sind. Seitdem schwirren mir einige Ideen im Kopf herum, wie ich die beiden Elemente „Design“ und „Yoga“ noch weiter verbinden und zum Ausdruck bringen kann …

Meine Inspiration...

 ...ist das Wagen von neuen Dingen! Mir die Zeit nehmen, mich selbst ab und an anzustupsen und rein gegen die eigene Gewohnheit zu handeln – also einfach mal nicht rechts, sondern links die Straße abbiegen.

Mein Geheimtipp für Kreative... 

Versuche mal kreativ zu sein, wenn du es normalerweise nicht bist! Beispiel: Arbeite entgegen deinen Bio-Rhythmus :-)

Lomyli.design Sandra Frick
www.lomyli-design.de

Welche Mutprobe willst du als nächstes angehen? Schreib uns oder stell eine Frage an Sandra in unserer Kommentarfunktion.

Titelbild © Anastasia Baron, alle weiteren Bilder © Sandra Frick

Dienstag, Juli 08, 2014

Das MAG, das mag ich!


Wir sind so stolz euch endlich unser Kreativbühne Magazin vorzustellen - kurz MAG. Wir haben lange überlegt, ob wir das Projekt MAG angehen sollen und welchen Mehrwert wir euch letztendlich damit bieten können. Als es dann aber hieß: wir tun es (!) - waren wir voller Eifer euch ein MAG zu präsentieren, das vor wertvollen Informationen für euch nur so sprüht!

In den letzten fünf Monaten haben wir uns Gedanken zum Aufbau, zum Layout, zu der Posting-Frequenz und zu den Rubriken gemacht. Wir sind schon total aufgeregt, wie bei euch die ersten Beiträge in den nächsten Wochen ankommen werden.

Jetzt aber langsam: worum soll sich das MAG drehen?

In erster Linie werden wir euch über das MAG mit wertvollen Information rund um das Thema "Selbstgemachtes im Einzelhandel verkaufen" versorgen. Dazu haben wir uns bereits eine Bandbreite an Rubriken überlegt, die aber sicherlich noch nicht abschließend sind. Im Folgenden ein kurzer Abriss, was euch erwartet:

Experten im Gespräch: Wie verkaufe ich erfolgreich Selbstgemachtes?

Wir starten mit der Rubrik "Interviews". In den letzten Monaten haben wir für euch Gespräche mit Designern, Label-Gründern und Hobbykreativen in ganz Deutschland geführt, um die Frage aller Fragen zu beantworten: Wie verkaufe ich erfolgreich Selbstgemachtes im Einzelhandel?

Wir werden euch dazu jeden Monat Interviews vorstellen, in denen unsere Interviewpartner über ihre Erfahrungen und persönlichen Geheimtipps sprechen. Um euch möglichst viele Perspektiven zu bieten, befragen wir die unterschiedlichsten Menschen: Label-Gründer, die den Verkauf von Selbstgemachtem hauptberuflich ausüben und Hobbybastler, die einfach nur zum Spaß verkaufen.
Natürlich werdet ihr die Möglichkeit haben, weitere Fragen in der Kommentarfunktion direkt an die Interviewpartner zu stellen.

Ich will nicht Recht haben!

Wer Selbstgemachtes verkaufen will, muss sich zwangsläufig mit rechtlichen Fragen auseinander setzen. Da dies aber häufig nicht so angenehm und zudem sehr zeitaufwendig ist, möchten wir euch in dieser Rubrik Antworten zu den meist gestellten Fragen rund um das Thema Recht und Verkauf von Selbstgemachtem geben.

Und was läuft eigentlich bei uns so?

Gute Frage. Eigentlich finden wir es langweilig euch immer erst dann zu informieren, wenn bei Kreativbühne etwas zum Abschluss gekommen ist. Da wir Facebook aber bislang nicht für das geeignete Medium hielten, um euch über Gründe und Entwicklungen ausführlich zu informieren, freuen wir uns umso mehr über das MAG. Wir möchte es nutzen, um für euch Transparenz in unseren Schaffensprozess bei Kreativbühne zu bringen. Was passiert gerade bei uns? An welchen neuen Features arbeiten wir gerade? Welche Ideen haben wir für die Zukunft?
 
Und nun kommt ihr ins Spiel: Gestaltet das MAG mit. Was interessiert euch? Worüber sollen wir berichten? Vielleicht möchtest du über deine Erfahrungen mit uns sprechen? Gerne! Du hast eine spezifische Frage, die wir noch nicht behandelt haben? Her damit! Du hast eine Idee für eine Rubrik? Los, los, schick es uns! Ihr seid sehr herzlich eingeladen, das MAG mitzugestalten.

Lasst uns wissen, worüber wir berichten sollen, was ihr gut fändet und was nicht. Hinterlasst in den Kommentaren einfach eure Meinung oder schreibt uns eine E-Mail. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über jede E-Mail von euch und beantworten sie liebend gern persönlich.

Los geht die Reise des MAGs - das wird eine Gaudi.
Bildquelle Wikipedia